Trotz eines unerwarteten Wetterumschwungs wurde das diesjährige Minifest zu einem gelungenen und inspirierenden Anlass für Familien und Anbieterinnen und Anbieter der Frühen Förderung. Pünktlich zum Start des Festes setzte Regen ein, begleitet von ungewohnt kühlen Temperaturen. Doch statt die Stimmung zu trüben, sorgte diese kurzfristige Planänderung für eine besondere Atmosphäre: Kurzerhand wurde einen Teil des Festes in die Alte Gerbi verlegt und erwies sich dort als ebenso vielseitig und lebendig wie geplant. Eine wichtige Rolle spielte das Familienzentrum, das einen grossen Teil der Organisation übernommen hatte und den Kaffeebetrieb führte. Die geöffneten Räumlichkeiten des Familienzentrums boten Raum zum Ankommen und Verweilen. Bei Kaffee und Kuchen ergaben sich Gespräche unter den Eltern, während die Kinder spielten.
Zahlreiche Anbieterinnen und Anbieter der Frühen Förderung präsentierten ihre Angebote und standen den Besucherinnen und Besuchern für Fragen, Austausch und persönliche Gespräche zur Verfügung. Die Vielfalt der präsentierten Themen gewährte den Eltern einen umfassenden Einblick in die Unterstützungs- und Freizeitangebote für ihre Kinder im Vorschulalter. Ob Beratung, Spiel, Elternbildung oder frühe Sprachanregung und den Deutscherwerb; die Stände waren liebevoll vorbereitet und informativ gestaltet. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit, sich direkt mit den Fachpersonen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Erfreulich war zudem zu beobachten, wie auch die Anbietenden untereinander ins Gespräch kamen, sich kennenlernten und wertvolle Vernetzungen entstehen konnte. Ein besonderer Anziehungspunkt war auch der Bereich der Ludothek. Sie stellte eine Auswahl ihrer Spiele zum Ausprobieren bereit. Das Team der Ludothek nutzte die Nachfrage, um interessierte Familien gleich weiter in die tatsächlichen Räumlichkeiten der Ludothek zur Besichtigung einzuladen. Viele Eltern nahmen dieses Angebot dankbar an und konnten sich direkt ein Bild von der Vielfalt des Spielangebots machen.
Das Minifest wurde auch in diesem Jahr zu einem gelungenen Anlass. Es zeigte eindrücklich, wie wichtig Zusammenarbeit und gute Vernetzung in Oberuzwil sind. Viele Besucherinnen und Besucher verliessen die Alte Gerbi mit neuen Informationen, bereichernden Eindrücken und dem Gefühl, in der Gemeinde wahrgenommen, gut begleitet und unterstützt zu sein.
Frühe Förderung unterstützt Familien dabei, ihren Kindern ein gesundes, sicheres und anregendes Umfeld zu bieten – von Anfang an.
In Oberuzwil wachsen Kinder in unterschiedlichen Familien und Lebenssituationen auf. Frühe Förderung hilft dabei, dass alle Kinder gute Startchancen erhalten – von den ersten Lebensmonaten bis zum Eintritt in den Kindergarten.
Dabei geht es nicht um Schule oder Leistung, sondern um das Aufwachsen im Alltag: Zu Hause, in der Spielgruppe, in der Kita, bei Tagesfamilien oder bei gemeinsamen Angeboten für Eltern und Kinder.
- Für Kinder: Kinder lernen in den ersten Lebensjahren besonders viel. Wenn sie spielen dürfen, Sprache hören und andere Kinder treffen, entwickeln sie wichtige Fähigkeiten für den Alltag und den späteren Kindergarten. Frühe Förderung hilft, dass Kinder neugierig, selbstsicher und gut vorbereitet in ihre weitere Laufbahn starten.
- Für Eltern: Eltern wollen ihre Kinder gut begleiten – doch gerade in den ersten Jahren tauchen viele Fragen auf. Frühe Förderung gibt Orientierung, macht Angebote in Oberuzwil sichtbar und stärkt Eltern in ihrer Rolle. Sie ist eine Unterstützung und freiwillig.
- Für das Dorfleben: Frühe Förderung bringt Familien zusammen. Eltern kommen ins Gespräch, Kinder knüpfen erste Freundschaften. Gerade für junge Familien, neu zugezogene Menschen und Familien ohne grosses Umfeld ist dies wichtig für das Ankommen und Dazugehören in unserem Dorf.














